Das Kaninchenzimmer

Wer keinen Platz für eine freie Wohnungshaltung hat, den Mümmlern aber dennoch ein großräumiges Areal zur Verfügung stellen möchte, für den kann ein Kaninchenzimmer eine sinnvolle Alternative sein. Das dafür vorgesehene Zimmer kann individuell auf die Bedürfnisse der Kaninchen eingerichtet werden, ohne dass man Angst haben muss, dass teure Möbelstücke oder Teppiche im Rest der Wohnung angenagt oder die Tapeten im bodennahen Bereich der menschlichen Wohngebiete vorzeitig von den Wänden entfernt werden.

Von Vorteil ist sicherlich, dass die Tiere bei dieser Art der Haltung ein eigenes Revier haben, in dem sie tun und lassen können was sie wollen.
Die Wände im Kaninchenzimmer zu schützen ist mittels Hartfaser- oder Acrylglasplatten zumeist kein Problem, vor ungünstig gelegenen Steckdosen kann man geeignete Einrichtungsgegenstände platzieren, wie z. B. einen selbstgebastelten „behoppelbaren“ Etagenschrank mit Rückwand, damit die Kaninchen nicht an die gefährlichen Stromquellen herankommen können. Es gehen aber auch einfache Kindersicherungen. Als Bodenbelag eignet sich PVC ganz gut, über den waschbare Baumwollteppiche gelegt werden sollten, damit die Kaninchen einen guten griffigen Untergrund vorfinden, auf dem sie nicht ausrutschen können. Verschiede Einrichtungsaccessoires ergänzen das Kaninchenzimmer wie z. B. eine Korkröhre, Futtertunnel, Hängemattenhäuser, Pflanzsteine, Weidenbrücken, Kuschelröhren und vieles mehr, wie schon im Thema Grundbedürfnisse beschrieben wurde. Dazu gehören auch ein paar stabile Trinknäpfe, feste Futterstellen, einige Toilettenschüsseln und eine Buddelkiste.